INKLUSIVER LERNCAMPUS IM NÜRNBERGER WESTEN

INKLUSIVER LERNCAMPUS IM NÜRNBERGER WESTEN

Nürnberg – Der inklusive Lerncampus im Nürnberger Westen macht bei der Umsetzung weitere Fortschritte. Ein Projektausschuss im Bezirk Mittelfranken wurde neu gegründet. Die Errichtung eines gemeinsamen Schulzentrums mit einer Grundschule und einem Zentrum für Hörgeschädigte in der Pestalozzistraße 25 in Nürnberg durch den Bezirk Mittelfranken und die Stadt Nürnberg stellt ein bisher einzigartiges Projekt auf kommunaler Ebene dar.

Das vom Bezirkstag vorgegebene und von der Stadt mitgetragene Leitmotiv lautet: „Das Bauen folgt der Pädagogik“. In seiner nichtöffentlichen Sitzung informierte sich der neu eingerichtete Projektausschuss unter Vorsitz von Bezirkstagspräsident Armin Kroder unter der Teilnahme von Vertreterinnen und Vertretern des Bezirks Mittelfranken und der Stadt Nürnberg über das von einer interdisziplinären Expertengruppe von Stadt und Bezirk erarbeitete pädagogische Konzept. Das Gremium empfiehlt dieses nun dem Bezirkstag im Juli zur Beschlussfassung. Das pädagogische Konzept stellt die Grundlage für räumliche und bauliche Überlegungen dar. „Das gemeinsame Projekt von Stadt und Bezirk ist ein Inklusionsort, an dem schon die jüngsten Mitglieder unserer Gesellschaft erfahren können, wie Menschen mit und ohne Behinderung ganz natürlich zusammenleben und lernen“, freut sich Bezirkstagspräsident Armin Kroder.

Stimmen der Schulausschuss der Stadt Nürnberg am 22. Juli und der Bezirkstag am 28. Juli 2022 dem finalen Konzept zu, können die weiteren Planungen des gemeinsamen Bildungsprojekts begonnen und der genaue Zeitplan erarbeitet werden.

Schulreferentin Cornelia Trinkl freut sich über die Fortschritte: „Hier wird ein synergetischer Lernort geschaffen. Durch das Verständnis der Architektur und des Baus als weiteren ‚Pädagogen‘ sollen die Potenziale für verschiedene pädagogische Bedarfe und Ansätze aufgegriffen werden. Darüber hinaus schafft die Stadt Nürnberg Entlastung für die Grundschulen im Westen, die durch zahlreiche Bauprojekte und Nachverdichtung perspektivisch die Bedarfe im Stadtteil nicht mehr decken können.“

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