Hasler: „Der Schutz privater Haushalte muss Priorität behalten“

Hasler: „Der Schutz privater Haushalte muss Priorität behalten“

Nürnberg – Josef Hasler, Vorsitzender des Vorstands der N-ERGIE Aktiengesellschaft, schaltet sich in die aktuelle Diskussion um die konkrete Vorgehensweise im Fall einer Gasmangellage ein. Die Debatte entwickelte sich infolge einer Aussage Karl-Ludwig Kleys, des Aufsichtsratsvorsitzenden von E.on. Dessen Forderung, die Versorgung der Industrie in den Fokus zu stellen und damit die bisherige Logik umzukehren, erteilt Hasler eine entschiedene Absage:

„Die sichere Versorgung der Bevölkerung mit Energie muss zu jeder Zeit unser oberstes Ziel bleiben. Private Haushalte stehen in den Notfallplänen, die für den Fall einer Gasmangellage entwickelt wurden, völlig zurecht unter besonderem Schutz. An diesem Grundpfeiler darf unter keinen Umständen gerüttelt werden. Die aktuelle Diskussion halte ich deshalb für sehr gefährlich. Sie schürt Ängste und Unsicherheit.“

Hasler ergänzt: „Ich stelle nicht in Abrede, dass wir uns ebenfalls entschieden dafür einsetzen müssen, die Versorgung der deutschen Industrie zu sichern. Zweifellos hätte eine Unterbrechung der Gasversorgung infolge eines Ausfalls russischer Gasimporte erhebliche Folgen, zum Beispiel auf Lieferketten und Arbeitsplätze. Aber statt die Bedeutung von Kundengruppen gegeneinander abzuwägen, sollte doch das Hauptaugenmerk darauf liegen, die Energiemengen für alle berechtigten Bedarfe noch stärker abzusichern.“

 


Foto: Josef Hasler, Vorsitzender des Vorstands der N‑Ergie. Bildquelle: N‑Ergie

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